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Caparol | 21. April 2018

Spiegelglatte Wand: Lichtinstallation perfekt in Szene gesetzt

Wenn das Licht angeht, beginnen die bunten Würfel zu leuchten und ­ziehen alle Blicke auf sich. »Die Lichtinstallation ist das Highlight unseres Esszimmers«, schwärmt Jan-Peter ­Sattler-Riegel. Der Immobilienmakler aus Bonn hatte sie in einem Fachgeschäft entdeckt. Dafür, dass das Zusammenspiel von Licht und Schatten richtig zum Ausdruck kommt, brauchte es jedoch eine makellos glatte weiße Oberfläche. Eine Herausforderung für den beauftragten Malerbetrieb.

»Alle Besucher fragen uns: Meine Güte, was ist das für eine Wand?!«, berichtet Hausherr Jan-Peter Sattler-Riegel (li.). Er zeigte sich beeindruckt von der kreativen Lösung, die Malermeister Heinz-Dieter Imbach (Mitte) und seine Mitarbeiter gemeinsam mit Caparol-Anwendungstechniker Josef Bolz für die Präsentation der Lichtinstallation gefunden haben. © Caparol

Jan-Peter Sattler-Riegel hatte die Würfel im »Lichthaus Enzinger« in Bonn entdeckt, das ebenso wie sein Immobilienkontor Teil des »Meisterteams Bonn-Rhein/Sieg« ist, eine regionale Handwerkerkooperation von Meisterbetrieben. Der Makler war spontan so begeistert von der farbenfrohen Lampenkreation, dass er sie unbedingt für seinen gerade gekauften Altbau aus dem Jahr 1934 haben wollte. Bei der Kernsanierung des Hauses legte er Wert darauf, Modernes und Altes zu kombinieren.
Worauf Jan-Peter Sattler-Riegel zunächst nicht geachtet hatte: Im Ausstellungsraum des Fachgeschäfts war die Lichtinstallation auf einer lackierten Holzplatte angebracht. Der Hintergrund ist entscheidend für die Wirkung: Das Zusammenspiel von Licht und Schatten kommt nur auf einer völlig ebenen Fläche richtig zum Ausdruck.

Es brauchte eine Wand – glatt wie ein Spiegel
Die Entscheidung für die ­Installation brachte dementsprechend hohe Anforderungen an die Wand des Altbaus mit sich, die sie schmücken sollte: »Es brauchte eine Wand, die glatt ist wie ein Spiegel«, erklärt Caparol-­Anwendungstechniker Josef Bolz. »Sie sehen sonst jede Unebenheit, wenn das Licht an ist. Das Streiflicht ist extrem.«
Der Caparol-Fachmann wurde vom Malerbetrieb H. Imbach – ebenfalls Angehöriger des »Meisterteams« – zur Unterstützung hinzugezogen. Malermeister Werner Pleis nahm die Herausforderung einer makellosen Oberfläche an und hatte die Idee, die Wand im »Air­less«-Spritzverfahren weiß zu lackieren – eine Technik, die dann eingesetzt wird, wenn größere Flächen sehr glatt und dabei rationell beschichtet werden sollen.
Gemeinsam verspachtelten die beiden langjährigen Fachkollegen die Wand zunächst unter der Qualitätsvorgabe Q4 mit dem »Capalac LackSpachtel«. Q4 nach BFS-Merkblatt Nr. 12 ist der höchste Standard für die Oberflächenglätte von Wandflächen. Anschließend wurde der »Capacryl Airless-Füller« aufgespritzt, um die Oberflächenstruktur zu füllen. Dieser Füller bietet genügend Material und Schichtdicke, um noch ausreichend glatt geschliffen werden zu können – und das war auch nötig.

Licht und Geometrie: 24 dieser bunten Würfel beleuchten das private Esszimmer von
Immobilienmakler
Jan-Peter Sattler-Riegel. © Caparol

Anwendungsspektrum sinnvoll erweitert
Der »Airless«-Füller ist eigentlich für die Lackierung von Türen und großen Lackflächen entwickelt worden, die aus Wirtschaftlichkeitsgründen nicht mit Pinsel und Rolle lackiert werden – weniger für Wände. »Das Anwendungsspektrum wurde hier sinnvoll erweitert«, sagt Caparol-Produktmanager Bernhard Linck. In Kombination mit dem »Capacryl AirlessLack-Satin« als Finish entstand eine äußerst glatte Oberfläche, die unter Streiflichtbelastung bestehen kann. »Vom ›Airless‹-Lack wie von einem Lack per se erwartet man zudem eine höhere Oberflächenbelastbarkeit und Reinigungsfähigkeit als von einer Dispersionsfarbe«, erklärt Bernhard Linck. »Auch deshalb wird Lack insbesondere für stärker beanspruchte Flächen wie Türen oder Wandvertäfelungen eingesetzt.«

»Meine Güte, was ist das für eine Wand?!«
Hausbesitzer Jan-Peter Sattler-Riegel zeigte sich beeindruckt von der kreativen Lösung, die Malerbetrieb und Caparol gefunden haben, um sein Esszimmer ins rechte Licht zu rücken. »Alle Besucher fragen uns: Meine Güte, was ist das für eine Wand?!« Der Service des Caparol-Außendienstes, Beratung und Ausführung vor Ort mit zu übernehmen, überzeugte: »Das Schleifen und Lackieren hätte ohne diese Fachkompetenz nicht funktioniert«, ist sich der Immobilien-Sachverständige sicher. »Es ist eindrucksvoll, was hier geleistet wurde.«