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KORODUR | 19. Mai 2018

Sicheres Fundament für Lichtprüfungs-Anlage

Für Scheinwerfereinstellplätze gelten seit Jahresbeginn anspruchsvollere Richtlinien, die von Fahrzeugwerkstätten und Prüfinstitutionen eine erhöhte Präzision fordern. Der TÜV Rheinland hat zur Sanierung seiner Anlagen auf »Rapid Set«-Reparaturmörtel von Korodur gesetzt und die Arbeiten auch innerhalb kürzester Zeit abschließen können.

Für die Scheinwerfereinstellplätze wurde »Rapid Set Mortar Mix« mit Wasser angerührt, bis die Masse pastös-fließend war. Die Höhe der Betonschicht beträgt 3 bis 8 cm. © Korodur

Gerade wenn die Anforderungen an Bau- und Sanierungsarbeiten extrem hoch und die Zeitvorgaben sehr eng sind, sind Baustoffe gefragt, die sich besonders leicht verarbeiten lassen und schnell zu belastbaren Ergebnissen führen. Gefordert war, in kürzester Zeit Fundamente und Flächen herzustellen, die nicht nur leicht einnivelliert werden können, sondern auch schnell wieder für den täglichen Betrieb nutzbar sind.
In dieser Hinsicht haben sich die »Rapid Set«-Reparaturmörtel von Korodur in der Praxis bewährt, wie der Hersteller mitteilt: Sie kamen im vergangenen Jahr beim TÜV Rheinland in Berlin zum Einsatz. Eine interne Prüfung der Standorte in der Hauptstadt ergab, dass viele Scheinwerferprüfplätze auf den neuesten Stand zu bringen waren: 18 Bahnen mussten für die Scheinwerfer-Prüfungen erneuert werden – und zwar innerhalb von nur sechs Wochen. Denn um die Anforderungen an die verordnungskonformen Prüfplätze termingerecht erfüllen zu können, musste das Projekt im Dezember 2017 abgeschlossen sein.
Der Berliner Architekt Fritz-Peter Rothe erhielt den Auftrag, die Sanierungsarbeiten zu organisieren und zu begleiten. Den engen Zeitplan einzuhalten, stellte auch für ihn eine Herausforderung dar. Bereits seit 1969 ist er in diesem Beruf tätig und hat in seiner Laufbahn zahlreiche Baustoffe und -verfahren kennengelernt. Seiner Erfahrung nach hat sich der Einsatz von »Rapid Set«-Reparaturmörteln beim Erstellen der Flächen für die Prüfplätze absolut bewährt.

Schienen für Lichteinstell­geräte genau justieren
Fritz-Peter Rothe erklärt: »Einerseits ging es darum, die Schienen für die Messgeräte auf Anhieb genau zu justieren. Die einfache Handhabung der Materialien unterstützte dies optimal, denn es gelang sofort, die gewünschte Konsistenz herzustellen. Andererseits sollten die umliegenden Flächen schnell für die Verfliesung bereit sein, damit der TÜV die Prüfplätze wieder nutzen konnte. Dies war durch den Einsatz von ›Rapid Set Mortar Mix‹ nach nur zwei Stunden möglich. Die Aushärtungszeit war bei einer Betonschicht von drei bis 8 cm sehr kurz.«
Insgesamt wurden drei Tonnen »Mortar Mix« eingesetzt. Während herkömmlicher Beton laut Korodur bis zu 28 Tage benötigt, um voll belastbar zu sein, lässt sich diese Zeit durch Beton mit Schnellzement deutlich auf nur drei bis vier Tage verkürzen. Hier ist die Fläche nach vier Stunden erstmals begehbar – bei »Rapid Set« hingegen ist sie nach eigenen Angaben bereits nach nur zwei Stunden voll belastbar.
Zum Ablauf: Nach dem Entfernen der vorhandenen Fliesen wurde eine Vertiefung von bis zu 8 cm geschaffen, um den Stahlrahmen in den Beton einzubetten. Bahnseitig besteht der Rahmen aus einem 4,5 m langen Profil mit abgerundeter Oberseite für die Führung der Rollen am Lichteinstellgerät. Parallel dazu befindet sich in einem Abstand von 67 cm das zweite Profil, auf dem das Rad des MAHA-Lichteinstellgeräts läuft.

Besonders belastet: eine Lkw-Fahrspur
An einem TÜV-Standort wurde auch ein Lkw-Prüfplatz eingerichtet, bei dem aufgrund der hohen Gewichtsbelastung die Wahl auf die »Rapid Set«-Variante »Concrete Mix« fiel. Für den TÜV in Berlin wurden rund elf Tonnen dieses Materials verbaut. Der erste Lkw konnte die Flächen nur drei Stunden nach dem Gießen des Betons befahren.
Das Ergebnis hat den gestandenen Bauprofi auf der ganzen Linie begeistert: »›Rapid Set‹ überzeugt mich mit seiner hohen Verarbeitungsqualität und Standfestigkeit als perfektes Baumaterial.« Gerade für die Sanierung unter zeitkritischen Umständen sei das Produkt ideal, denn auch bei möglichen Folgemaßnahmen, wie zum Beispiel für das Fliesenlegen oder Erstellen von Anschlüssen, lässt sich enorm viel Zeit sparen.
Die Maßhaltigkeit der neu installierten Systeme wird alle zwei Jahre geprüft und dokumentiert. Rothe meint: »Darum sollten auch die Kfz-Werkstätten und Autohäuser penibel darauf achten, dass ihre Prüf­einrichtungen verordnungskonform sind!«