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Innenausbau

 

SINIAT | 13. Juni 2015

Sichere Decken und starke Wände im Solebad

Solebäder überzeugen durch unzählige positive Eigenschaften. Das stark salzhaltige Wasser greift allerdings auch Bau- und Werkstoffe an, die damit in Kontakt kommen. Die Therme Solymar ging bei ihrer Materialwahl daher den sicheren Weg: Das gewählte Trockenbauduo »Hydropanel« und »LaHydro« von Siniat hält Feuchtigkeit und Salze auf Distanz und erfüllt zusammen mit der Mehrzweckplatte »LaPlura« alle speziellen Anforderungen eines Bades gleichermaßen optimal.

Neben ihrer hohen Stabilität überzeugen die »Hydropanel«-Platten aufgrund ihrer Feuchtebeständigkeit. © Siniat

Neben ihrer hohen Stabilität überzeugen die »Hydropanel«-Platten aufgrund ihrer Feuchtebeständigkeit. © Siniat

Aufgrund ihrer Wasser bindenden Eigenschaften kamen reguläre Gipsplatten als Material im Badbereich nicht in Frage. Stattdessen setzten Architekt und Trockenbauer im gesamten SPA, in den Duschräumen und  Toiletten auf die zementgebundene Trockenbauplatte »Hydropanel«. 1300 m2 der 12 mm starken Platten von Siniat bekleiden sowohl Abtrennungen als auch Vorsatzschalen. Auf einem Metallständerwerk mit erhöhtem Korrosionsschutz wurden jeweils zwei Lagen der 1250 x
2600 mm großen »Hydropanel« Platten montiert und mit »Hydropanel« Spachtelmasse nahtlos verspachtelt. Neben ihrer hohen Stabilität überzeugen die Platten aufgrund ihrer Feuchtebeständigkeit. Zudem wirkt der hohe alkalische pH-Wert (10-11) des Bindemittels Zement der Bildung von Schimmel entgegen, einer Gefahr, die bei stark frequentierten öffentlichen Schwimmbädern und  Thermen zwangsläufig gegeben ist.

Um die Nutzungszonen innerhalb der Therme brandschutztechnisch zu trennen, wurden mit zwei Lagen der Gipsplatte »LaPlura« nicht tragende Brandwände erstellt. © © Siniat

Um die Nutzungszonen innerhalb der Therme brandschutztechnisch zu trennen, wurden mit zwei Lagen der Gipsplatte »LaPlura« nicht tragende Brandwände erstellt. © © Siniat

Um die Nutzungszonen innerhalb der Therme brandschutztechnisch zu trennen, wurden mit zwei Lagen der Gipsplatte »LaPlura« nicht tragende Brandwände erstellt. Basis dafür ist eine Unterkonstruktion mit erhöhtem Korrosionsschutz und einer 80 mm dicken Dämmschicht aus Steinwolle zwischen den Profilen. Die harte Siniat Mehrzweckplatte mit faserarmiertem Gipskern garantiert sicheren Brandschutz und optimierten Schallschutz.
In der Eingangszone sowie in der zur Sauna gehörenden Bar und den dortigen Duschräumen kam an den jeweiligen Decken mit »LaHydro« ein weiteres Siniat Multitalent für den Feuchtraum zum Einsatz. Die glasvliesummantelte Spezialplatte ist nicht nur gegen Feuchtigkeit und Nässe beständig, sondern auch gegen solehaltige Luftfeuchtigkeit sowie Schimmelbildung. Besonders zur Geltung kommt »LaHydro« jedoch in der in drei Sprüngen ansteigenden Akustikdecke über dem Solebecken.

Besonders zur Geltung kommt »LaHydro« jedoch in  der in drei Sprüngen ansteigenden Akustikdecke  über dem Solebecken. © Siniat

Besonders zur Geltung kommt »LaHydro« jedoch in
der in drei Sprüngen ansteigenden Akustikdecke
über dem Solebecken. © Siniat

Entlang der Fassade verläuft eine erste Deckenebene mit geschlossenen, 12,5 mm »LaHydro« Platten. Eine zweite Ebene, die den größten Teil des Raums einnimmt, basiert auf der Akustik-Design-Ausführung. Als solche verfügt die Spezialplatte zusätzlich über schallabsorbierende Eigenschaften. So reduziert sie die Lärmbelästigung im Bereich rings um das Solebecken. Dazu wurden die Lochplatten an einer mit Noniushängern abgehängten Unterkonstruktion mit solebeständiger Beschichtung montiert und die Fugen und Schraubenköpfen mit »Pallas hydro Spachtel« verspachtelt. Auf der Deckenoberseite wurde die Beplankung zudem mit schwarzem Vlies und 60 mm Dämmung hinterlegt.
Im Zentrum des Solebeckens ziehen zwei in die Deckenkonstruktion eingebaute ellipsenförmige Spanndecken mit rund 12 m
Länge und rund 8 m Breite die Aufmerksamkeit auf sich. Die Rahmen bilden von Siniat vorgefertigte 600 mm hohe Formteile aus »LaHydro«. Sie sind an die Akustikdecke angearbeitet und integrieren hinter einer Aufkantung die indirekte Beleuchtung, die das Bad perfekt in Szene setzt. Genau so, wie es einer attraktiven Therme gebührt.

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