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MHZ | 21. April 2018

Neue Kassettenmarkise vorgestellt

Effektiver Sonnenschutz im neuen Design und mit zahlreichen Weiterentwicklungen: Im Mittelpunkt des Messeauftritts von MHZ standen Sonnenschutzlösungen für den außenliegenden Bereich. Es gab Neuentwicklungen wie die Kassettenmarkise »art_02« oder den Mauerkasten »Flexi_All_In_One« zu sehen.

Mit der »art_02« hat der Hersteller MHZ eine neue Kassettenmarkise vorgestellt, die trotz einer maximalen Ausladung von 4 m und bei einer Breite von 7 m mit nur zwei Gelenkarmen und zwei Konsolen auskommt. © MHZ

Die neue MHZ-Kassettenmarkise »art_02« übertrifft ihre kleine Schwester »art_01« in Sachen Größe um Einiges. Die Neuheit erreicht jetzt eine maximale Ausladung von 4 m bei einer Breite von 7 m. Trotzdem kommt sie mit nur zwei Gelenk­armen und zwei Konsolen aus. Je nach Ausladung setzt MHZ für die »art_02« unterschiedliche Gelenkarme ein, die alle einer identischen Designlinie folgen. Mit der großen Ausladung und dem besonders breiten Tuchmaß eignet sich die Neuentwicklung laut Hersteller für große Terrassen oder Balkone, in gekoppelter Ausführung sogar bis zu 14 m Breite.
Die Kassette der »art_02« ist mit 265 mm Breite und 175 mm Höhe kaum größer als die des kleineren Vorgängers. Nur zwei Konsolen und deren verschiebbares Achsmaß erleichtern die Montage in der Wand mit einem Abstand von nur 14 mm.
Bei der Montage auf Beton sind die Befestigungsmittel zudem unsichtbar hinter der Kassette angebracht. Die abnehmbaren Seitendeckel bieten Raum, um den Hirschmannstecker für den Antrieb der Markise zu verstauen. In die Kunststoffabdeckung kann zusätzlich ein LED-Band als Beleuchtung eingebracht werden. Der zugehörige Trafo mit integriertem RTS-Empfänger ist laut Hersteller ebenfalls in der Kassette integriert.

Universeller Aufsatzkasten
Bei der Neuentwicklung »Flexi_All_in_One« handelt es sich um einen universellen Mauer- bzw. Aufsatzkasten im Bereich Rollladen und Sonnenschutz, der die Planung außenliegender Sonnenschutzsysteme nach Ansicht von MHZ revolutionieren soll. Der flexible Mauer- und Aufsatzkasten wird samt der zweiteiligen Seitenführung in das Bauvorhaben eingeplant und bietet die Möglichkeit, verschiedene Sonnenschutzprodukte sofort oder nachträglich einzubauen.
Durch ein »Puzzlesystem« aus passenden Neopor-Profilen wird das Innere des Mauerkastens so ausgestattet, dass die nötige Montagesituation sowie ausreichend Platz für die gewählte Behangvariante zur Verfügung stehen. Dadurch kann ein herkömmlicher Rollladen, ein moderner Sonnenschutzrollladen, ein Außenraffstore oder ein Zip-Textilscreen direkt oder nachträglich eingebaut oder ausgetauscht werden.
Die Neopor-Profile sind dabei so konstruiert, dass sie durch die Revisionsöffnung leicht von außen eingebracht werden können. In der richtigen Position verkeilen sie sich, sind selbstragend und sorgen für bestmögliche Dämmung. Die zweiteilige Seitenführung besteht aus einem eingeputzten Grundprofil und Seitenführungsschienen, die später abhängig vom jeweiligen Behang ausgetauscht werden können. Optional kann bei raumhohen Fenstern eine bauaufsichtlich zugelassene Absturzsicherung aus VSG-Glas platzsparend in das System integriert werden.
Durch den Einsatz des Universalkastens lassen sich außerdem nach eigenen Angaben Planungsfehler und -änderungen bezüglich der Behangauswahl verhindern oder nachträglich ohne bauliche Maßnahmen ändern. Dafür ist es nicht nötig die Wand aufzubrechen, die Tapete im Innenraum zu beschädigen oder den Kasten zu erneuern.

Patentiertes Gleitersystem
Mit der »zip_2.0« hat MHZ eine neue Generation seitlich geführter Fenstermarkisen vorgestellt. Das patentierte Gleitersystem und die verstellbaren Führungsschienen sollen laut Hersteller für ein gleichmäßiges Wickelverhalten bei optimaler Tuchspannung sorgen. Die Fenstermarkise folgt der Zip-Technik, bei der das Tuch seitlich im Reißverschlussprinzip geführt wird.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Zip-Systemen, bei denen die Gleiter am Tuch angenäht sind, ist die MHZ-Fenstermarkise mit einem eigenentwickelten, patentierten Gleitersystem versehen. Hierbei sind die Gleiter an die Säume angeschweißt und in die zugehörigen Seitenschienen eingepasst. Dadurch erfolgt ein ruhiger Tuchlauf ohne Faltenbildung. Die Gleiter legen sich beim Aufwickeln des Tuchs so übereinander, dass das Tuch platzsparend und ohne Wellenbildung in der schmalen Kassette Platz findet. Bis zu 3 m Ausfall können mit der Fenstermarkise »zip_2.0« bei einer Kassettengröße von nur 110 mm realisiert werden, verspricht MHZ.