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RENOLIT | 15. April 2017

Mit Sicherheit mehr als nur Farbe: Hochleistungsfolie verbindet Kreativität und Sicherheit

Die Fassade ist das Gesicht eines Hauses, und die Fenster sind seine Augen.

Stilbildend und zurückhaltend zugleich: »RENOLIT EXOFOL«-Hochleistungsoberflächen als gestaltendes Element moderner Architektur. © RENOLIT

Sie schützen vor Wind und Wetter, gewähren Einblicke und Ausblicke, lassen Licht hinein und laden Besucher ein. Über Farbe, Form und Werkstoff prägen sie maßgeblich die Emotionalität der Fassade, von ihren funktionalen Aufgaben einmal abgesehen. Diese Vielfalt zuzüglich der Themen Dauerhaftigkeit und Pflegeaufwand unter einen Hut zu bekommen, ist eine Herausforderung.

Kaschierfolien für Kunststoffprofile haben mittlerweile einen Variantenreichtum erreicht, der nahezu jede Facette in diesem anspruchsvollen Marktsegment abdeckt. So hält allein die Renolit SE mit ihrem Lagerprogramm für »RENOLIT EXOFOL« Produkte mit mehr als 100 verschiedenen Farben und Dekore bereit, Prägungen gibt es von der robusten Holzpore bis hin zu betont matten Strukturen.

Liebe zum Detail vereint Kratzfestigkeit und Haptik

Die Farb- und Dekortrends bei Hochleistungsfolien sind ungebrochen: Bei den Holzdekoren dominiert die Eiche, bei den Unifarben stehen unverändert Grautöne in allen denkbaren Schattierungen im Fokus. »Bei Architekturentwürfen werden diese Trendtöne zunehmend mit fast seidig wirkenden Designoberflächen kombiniert«, beobachtet Franz Josef Weber, Produktmanager im Geschäftsbereich RENOLIT EXTERIOR. Um diesen matten Strukturen die notwendige Kratzfestigkeit zu verleihen, hat das Unternehmen eine unempfindliche Präge­geometrie entwickelt, die zugleich eine angenehme Haptik verspricht.
Bei den Holzdekoren ist Natürlichkeit gefragt, wie bei einer aktuellen Eiche des Wormser Oberflächenspezialisten. Leichte Hobelschläge zeugen hier von Bearbeitung, mit unterschiedlich hellen Partien wirkt sie ansatzweise ausgebleicht. Schmale Risse und einige Asteinschlüsse verleihen dem Dekor, das mit einer streifig-rauen Holzpore kombiniert wird, eine gealterte und rohe Textur. Eine elegante Alternative zu dieser rustikalen Eiche verspricht RENOLIT mit der Holzprägung »Elegant Ash«: Die Eschestruktur ist in zwei Beige- und zwei Grautönen lieferbar und lässt einen Fensterrahmen wie gestrichenes Holz aussehen.

Funktionstests im Labor und im wirklichen Leben

Gestaltungsvielfalt verbinden »RENOLIT EXOFOL«-Produkte laut Hersteller mit einem hohen Grad an Zuverlässig­keit, basierend auf mehr als 70 Jahren Erfahrung sowie Qualitätsdenken und -streben. Zur Qualitätssicherung zählen unter anderem systematische Bewitterungstests, die Aufschluss über die vollständige Leistungsfähigkeit der Folien und über die Beständigkeit ihrer Schutzfunktion für das Profil liefern. Moderne Xenotests im Labor bestätigen dabei die Resultate von Langzeittests unter freiem Himmel, die mehr als zehn Jahre in Anspruch nehmen.
Auf dieser Basis ist unter anderem das Konzept der neuen Foliengeneration »RENOLIT EXOFOL PX« entstanden: ein noch besserer Schutz gegenüber intensiver Sonneneinstrahlung, von dem auch die Folien in Weißtönen profitieren. Eine transparente Deckschicht aus speziell entwickeltem Poly­acrylat schützt die Druckfarbe und die weichmacherfreie Basis­folie, verbessert damit laut Hersteller die Witterungs­beständigkeit und verlängert die Lebensdauer. »RENOLIT EXOFOL PX« erfüllt unter anderem die Anforderungen gemäß RAL-GZ 716 und übertrifft die gängigen Industrienormen in nahezu allen Prüfkriterien.
Vor allem in den sonnen­intensiven Ländern Spanien und Italien wird heute ausschließlich diese Hochleistungsfolie eingesetzt; in Frankreich, Nordafrika und Südamerika ist das Produkt ebenfalls auf dem Vormarsch. Namhafte Systemhäuser im In- und Ausland haben inzwischen ihre Sortimente auf »RENOLIT EXOFOL PX« umgestellt.
Verkaufsentscheidend ist laut Vertriebsleiter Ralph Kleiner neben den technischen Stärken eine Gewährleistung in den sonnenintensiven Regionen von bis zu 10 Jahren, in Zentral­europa sogar von bis zu 15 Jahren. Die tatsächliche Lebensdauer liegt jedoch um ein Vielfaches höher und erfüllt damit auch die Vorstellungen deutscher Bauherren, die von ihren Fenstern eine Lebensdauer von rund 40 Jahren erwarten.

Ein frisches Blau sorgt bei diesem Kindergarten in Mittelfranken für eine fröhliche Atmosphäre. © RENOLIT

Hauseigener Folienservice mit Tipps zur richtigen Pflege
Neben Gestaltungsvielfalt und Dauerhaftigkeit nennt RENOLIT eine weitere Stärke: die Wartungsarmut der Folienober­flächen. Aufwendiges Streichen entfällt ohnehin, und auch der Pflegeaufwand hält sich in engen Grenzen, nur – man muss es richtig machen. Hier weiß der RENOLIT-Folienservice Rat. In dieser Abteilung hat das Unternehmen seine langjährige Erfahrung im Umgang und in der Verarbeitung von Kaschierfolien gebündelt und bietet sie der Fachwelt an.
»Als Grundregel gilt: Auf keinen Fall abrasiv oder anlösend wirkende Reinigungsmittel einsetzen, denn Scheuermittel, Reinigungsbenzin oder scharfkantige Werkzeuge hinterlassen dauerhafte mechanische Spuren«, sagt Abteilungs­leiter Harald Neunzehn. Auch pene­trantes Scheuern und Rubbeln sind tabu. Warmes Wasser mit einem Schuss Geschirrspülmittel und eine Bürste oder ein weicher Schwamm reichen aus, um folienkaschierte Profile von Schmutz und Ablagerungen zu befreien. Bei der Beseitigung von Fliesenkleber-, Farb- oder Putzresten gilt es zusätzlich, mit viel Wasser zu arbeiten. »Die gelösten Teilchen müssen gründlich weggespült werden, sonst wirken sie wie Schleifpapier«, betont Neunzehn.

Die Wohnanlage »La Serena« in Regensburg hat das Bauteam Tretzel mit Bauelementen in einem hellen Grün/Grauton klar und zugleich dezent gegliedert. © RENOLIT

Chemische Unterstützung gegen hartnäckigen Schmutz
Auf der Baustelle oder in der Elementefertigung können die Folienoberflächen allerdings auch mit Substanzen in Berührung kommen, die sich nicht mit handelsüblichen Mitteln beseitigen lassen. Mit dem »RENOLIT EXOFOL«-Profireiniger will das Unternehmen bei chemischer Unterstützung auf »Nummer Sicher« gehen. Die Eigenschaften des Reinigers sind gezielt auf die Beschaffenheit der Produkte abgestimmt, Gebrauchstauglichkeit und Verträglichkeit der Reinigungssubstanz werden systematisch überwacht. Fachbetriebe können den Reiniger direkt über den RENOLIT-Folienservice beziehen.
Der weiß übrigens auch dann Rat, wenn’s mal richtig ins Auge bzw. in die Folie geht, beispielsweise mit der Gerüststange im rauen Baustellenbetrieb. Selbst bei einem solchen Malheur ist nicht gleich ein neues Element fällig. In Schulungskursen vermittelt der RENOLIT-Folien­service das notwendige Know-how für eine professionelle Instandsetzung der Folien­oberflächen. Mit den erworbenen Kenntnissen und einem Teilnahmezertifikat gerüstet, können die Teilnehmer die selbstklebenden Reparatur­folien von RENOLIT beziehen und verarbeiten. Das erspart lange Wege und macht die Unter­nehmen als Partner von Bauherren und Architekten unmittelbar vor Ort handlungsfähig. Schließlich ist Augen­pflege entscheidend für ein schönes Gesicht …