baustoffPARTNER

Ausgabe Februar 2016

 

Messen als Impulsgeber

Mit Zuversicht blicken der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie auf das Baujahr 2016. Spürbare Impulse seien im Wohnungsbau und im öffentlichen Bau zu erwarten, heißt es aus Berlin. Die Verbände rechnen mit einem Umsatzwachstum im Bauhauptgewerbe von 3,0 % auf etwa 103 Mrd. € und einen Anstieg der Beschäftigtenzahl auf bis zu 770000.
Die ersten vielversprechenden Impulse gab es gleich zu Beginn des Jahres mit einem kräftigen Schub für die Bodenbelagsbranche. Denn mit einem der laut Veranstalter besten Ergebnis in ihrer Geschichte ist die DOMOTEX in Hannover über die Bühne gegangen. Die weltweit wichtigste Messe für Teppiche und Bodenbeläge habe sich einmal mehr als Motor für Geschäfte, Trends und Innovationen erwiesen. Wir berichten in unserem Top-Thema ab Seite 15 über die Neuheiten, die in Hannover gezeigt wurden und informieren darüber, was bei den Ausstellern 2016 auf der Agenda steht.
Auch Project Floors, seit 1999 als Hersteller von Designbodenbelägen am Markt, war in Hannover mit von der Partie. Hatten es die Hürther im Jahre der Firmengründung noch lediglich mit einer Handvoll Marktbegleitern zu tun, tummeln sich heute im Segment der Designbodenbeläge gut zehnmal so viele Anbieter. Warum Project Floors trotz der rasant gewachsenen Zahl an Wettbewerbern auch weiterhin die Nase vorn hat, erfuhren wir in einem Gespräch mit dem Firmengründer und Geschäftsführer Markus Dünkelmann. Lesen Sie hierzu den »Blickpunkt« auf Seite 10.
Zum ersten Mal präsentierte in Hannover das zur US-amerikanischen Vertex Group gehörende Unternehmen Aspecta seine neuen Bodenbelagslösungen. »Aspecta 10« sei das Ergebnis einer vierjährigen Entwicklungszeit, das Qualität und Know-how in vielen Details vereine, hieß es am Stand. Insbesondere die inte­grierte »Isocore Technology« ist nach Angaben des Herstellers eine Innovation im Segment der Bodenbeläge für den Objektbereich. Mehr auf Seite 16.
In dieser Ausgabe werfen wir nicht nur einen Blick zurück, sondern blicken ebenso gespannt nach vorn: Denn mit der fensterbau frontale – der Weltleitmesse für Fenster, Türen und Fassaden – steht ab dem 16. März in Nürnberg das nächste Großereignis ins Haus. Der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit und Komfort bleibt weiterhin der Innovationstreiber für den Fenster-, Türen- und Fassadenbau. In diesem Jahr rechnet die Fenster- und Türenbranche mit einem moderaten Wachstum in Deutschland von 2,9 %. Der Fensterabsatz 2015 Jahres konnte laut der jüngsten Studie der vier führenden Branchenverbände mit einem Plus von rund 1,9 % abgeschlossen werden. Das bedeutet rund 13,6 Mio. vermarktete Fenstereinheiten. 61,3 % aller produzierten Fenster werden in diesem Jahr aller Voraussicht nach für die Renovierung beziehungsweise energetische Sanierung des Gebäudebestandes verwendet, das Marktvolumen wächst in diesem Bereich allerdings nur durchschnittlich um 2,9 %. Die Zahl der im Neubau eingesetzten Fenster steigt mit plus 3 % ebenfalls leicht und erreicht damit einen Marktanteil von 38,7 %. Mehr über die Branche und den Blick auf die bevorstehende fensterbau frontale ab Seite 36.
Abschließend noch ein paar Worte in eigener Sache. Vielleicht ist es Ihnen aufgefallen, dass wir das Layout des Baustoff-Partners einem dezenten Facelifting unterzogen haben. Im Innenteil kommt die Gestaltung der Artikel aufgrund einer neuen Schrift moderner und ein wenig »leichter« daher.  Die prägnanteste Änderung betrifft allerdings die Gestaltung unserer Titelseite. Hier haben wir uns für ein neues Logo entschieden, das in den bekannten Farben Rot und Schwarz nun deutlich klarer und einprägsamer ist als sein Vorgänger. Verbunden mit dem Zusatz »Branchenwissen für heute und morgen« unterstreicht es unseren Anspruch, den Lesern bereits heute die für sie wichtigen Informationen an die Hand zu geben, die für ihre tägliche Arbeit auch in der Zukunft von Nutzen sein werden.

Herzliche Grüße,
Gerd Rottstegge